Viel erlebt und noch viel vor ©by Fridolin Wirbelwind

Früher dachte ich ja auch wenn ich einen Single sah, dass die Person doch arm dran ist.

Seit ich nun schon einige Jahre selber solo bin, sehe ich das anders.

Nein, ich habe es mir anfangs nicht selber ausgesucht, das Leben hatte einfach keinen Bock darauf, dass es sich immer um meine Partnerinnen kümmern muss, wenn die Beziehung zu Ende ging.

Mein Leben war immer sehr unruhig, und wenn ich ehrlich bin, dann muss ich sagen, dass ich mit meinen fast 60 Jahren, schon soviel erlebt habe, da müssten andere Menschen drei Mal zur Welt kommen.

Meine Kindheit lasse ich lieber mal aus! Doch was dann kam, als ich Mitte 20 war, und danach, das hat es in sich gehabt.

Viele Länder und Menschen habe ich gesehen, im Ausland gearbeitet, nach den USA ausgewandert, und nach drei Jahren wieder nach Deutschland zurück gekommen.

Meist habe ich als Kellner gearbeitet, da lernte ich Menschen kennen, denen ich im normalen Leben nie begegnet wäre.

Stars aus Funk und Fernsehen. Internationale Schauspieler und Theatergrößen, Sänger und Tänzer, Sportler und Politiker, Erfolgsmenschen und Obdachlose, die Alleinerziehende, die auf nachts auf den Strich ging um den Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen, Maler und Fotografen, Schriftsteller und Journalisten, Betrüger und Lügner, und Menschen denen Ehrlichkeit über alles ging und darum auf keinen grünen Zweig kamen, die alte Frau, welche durch die Straßen der Großstadt ging und Essen verschenkte.

Von alle diesen Menschen, oder besser gesagt Persönlichkeiten, habe ich viel erfahren dürfen. Sie erzählten mir Geschichten aus ihrem eigenen Leben, und hörte sich meine an.

So war mein Leben eine lange Zeit eine Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Vieles das wir uns in den 1960er und ´70er Jahren nur als Fantasie vorgestellt haben, das ist Heute Realität.

Farbfernsehen, Mondflug, Computer im Haus und sogar in der Hosentasche. Die Mauer zwischen den zwei Deutschlands ist gefallen, der kalte Krieg wurde beendet. Beinahe jeder kann sich Heute ein Auto leisten und fliegt mindestens einmal im Jahr in Urlaub.

Mein Vater hatte noch eine Arbeitszeit von 48 Stunden, als ich in die Schule kam.

Eine Lehrerin musste damals noch ein „Fräulein“ sein, d.h. Sie durfte nicht verheiratet sein.

Freie Sexualität und die Aufhebung des §175.

Eine Frau musste noch in den 1960er Jahren ihren Mann oder Vater um Erlaubnis fragen, damit sie arbeiten gehen durfte.

Elternzeit für Männer.

Leute was haben wir nicht alles miterleben dürfen. An manchen Dingen haben wir auch unsere Kritik geübt, denkt mal an die Ostermärsche gegen Atomkraft. Damals haben wir noch versucht etwas sinnvolles zu unternehmen, wenn uns etwas nicht gefiel.

Klar, gab es auch schon immer Chaoten, die wird es auch immer geben, und wenn ich ehrlich bin, ohne diese Chaoten wüssten viele doch gar nicht wie gut es ihnen geht.

Freue mich, wie immer, auf nette Antworten, dürfen und sollen gerne auch kritisch sein, doch haltet Euch doch bitte an ein gewisses Maß von Höflichkeit.

Euer Fridolin.

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