Der Frühling kommt

©by Fridolin Wirbelwind

Der Winter geht, die Blüten recken mir ihre schönen Gesichter entgegen.

Die dicken Jacken verschwinden so langsam im Schrank.

So manch ein Mensch, findet sogar sein eigenes Lächeln wieder schön.

Oft gehe ich durch die Straßen und lächle einfach Fremde an.

Im Winter gibt es selten mal ein Feedback.

Nun bekomme ich wieder oft ein Lächeln zurück.

Doch so schön diese Zeit auch ist, die schönste im Jahr.

So wacht nun auch mein altes Vagabundenherz wieder auf.

Es gab Jahre, in denen ich um diese Zeit, des Erwachens der Natur, mein Bündel schnürte und los gezogen bin.

Mein Fernweh wird für immer bleiben.

Jeder Tag ein neues Abenteuer zu erleben.

Die Welt so sehen, wie kein Touri es je kann.

Die Liebe einer schönen Frau erleben, die ich niemals wieder sehen darf.

Ein Bett unter den Sternen.

Ein Glas Wein, mit Fremden am Strand.

Ich verstehe nicht die Sprache.

Weiß nicht, wo werd‘ ich Morgen sein.

Doch das kleine Stück vom Glück, das mir gegeben wird, gab ich 1000fach zurück.

Nicht in wirklich großen Dingen.

Nein, ich nahm nen Vogel mit auf Tour, der mich verließ als er wieder gesund war.

Die alte Frau, die mich in ihrem Garten schlafen lies, fand am nächsten Morgen alles frisch geputzt.

Der Mann der sich verirrt, weil verwirrt, fand sich bei der Polizei.

Die Katze auf dem Baum, ich half ihr runter.

Am nächsten Tag war Regen.

Ich saß an einer Ecke, lass‘ in einem Buch.

Ein Mann der kam vorbei und drückte mir was in die Hand.

Es war der Wunsch, dass ich mein Glück finden solle.

Ich werd‘ Euch nichts verraten.

Doch jedes Jahr, wenn der Winter geht, dann sehnt sich mein Herz nach alle den Reisen die ich einst gemacht.

Es war nicht immer nur Abenteuer.

Doch an manchen Tagen, sehne ich mich danach es noch einmal erleben zu dürfen.

Ein Leben, in welchem niemand nach Gestern oder Morgen fragt.

Wo ein Penner zu sein kein Schimpfwort ist, nur ein zeitweiliger Zustand.

Eine Zeit in der man sich Fremden anvertraut, einfach so.

Die Momente, in denen einem das Leben eines anderen wichtiger ist als sein eigenes.

Die Augenblicke, in einem fremden Land sich mit „Freunden“ zu treffen.

Doch denkt mal nach.

Euer Fridolin Wirbelwind

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