Offener Brief an die Regierungsparteien 13.04.2016

©Hans-Joachim Pursche

Werte Damen und Herren in der Regierung. Dass in Deutschland ein Rechtsruck stattfindet, sollte auch Ihnen nicht entgangen sein.

Anstatt, gegen die neuen Radikalen aller Coleur, zusammen zu stehen, suchen Sie die Konfrontation. Wollen Sie denn wirklich, dass wir Zustände erhalten wie in der Weimarer Republik? Jeder gegen Jeden?

Einem Jeden Recht getan ist eine Kunst die keiner kann, das sagt schon ein altes Sprichwort. Doch anstatt sich auf die Gemeinsamkeiten zu einigen, und Deutschland wieder zu einem Land zu machen, dessen Politik und auch dessen Bewohner, in eine Position zu bringen, die Mitteleuropa, geeint und vereint zeigt, streiten Sie sich um Kleinigkeiten.

Zeigen Sie doch Flagge.

Gut, mit der Flüchtlingsfrage wurde einiges mit der rosaroten Brille angegangen, doch um verschüttete Milch zu jammern, das hilft niemandem.

Geben Sie zu, dass einiges aus dem Ruder gelaufen ist, und setzen Sie sich endlich zusammen um eine gute Lösung, für alle zu finden.

Sich um Kontingente oder über unschätzbare Zahlen zu streiten, sorgen Sie doch bitte dafür, dass Wohnraum und Arbeitsplätze geschaffen werden. Das würde ja auch der Wirtschaft helfen.

Zeigen Sie doch bitte, Fraktionsübergreifend, dass Sie alle von uns gewählt wurden um unsere Interessen zu vertreten.

Kein normal denkender Mensch wird erwarten, dass die Probleme von jetzt auf gleich behoben werden können. Doch genaue Ziele könnten Ihre Glaubwürdigkeit in der Wählerschaft sichtbar verbessern.

Es ist für viele von uns nicht verständlich, wie Sie mit der Türkei einen Deal eingehen, der niemandem nützt. Weder den Bürgern hier, noch den Asylsuchenden. Solch ein Geschäft, macht Sie doch nur erpressbar und unglaubwürdig.

Frau Merkel sagte: Wir schaffen das! Meiner Meinung nach ist dies auch zu schaffen.

Doch will keiner, von uns Wählern, angelogen werden.

Stellen Sie sich gemeinsam vor Ihre Wähler, das deutsche Volk sämtliche Einwohner dieser Bundesrepublik.

Sie müssen ein Zeichen setzen, dass hier bei uns, in der Mitte Europas, kein Platz sein wird für Extremisten jeglicher Art. Seien es nun linke Chaoten, rechter Mob oder Salafisten. Wer Haß säen will, den muss die volle Härte der Gesetze treffen.

Straftäter müssen schnell und konsequent vor Gericht gestellt und abgeurteilt werden.

Das gilt für jeden. Wer hetzt, wer vergewaltigt oder noch schlimmeres begeht, dem muss gezeigt werden: „So nicht!“

Doch sollten Sie endlich auch Flagge zeigen und nicht vor ausländischen Potentaten in die Knie gehen. [Affäre Böhmermann] Stellen Sie sich gemeinsam gegen eine Einmischung in unsere Pressefreiheit.

Ich fordere Sie auf, nun zu unserem Grundgesetz zu stehen. Egal woher die Angriffe auch kommen.

Als Wähler verbleibe ich mit hoffnungsvollen Grüßen

Hans-Joachim Pursche

Göttingen

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