Dann wachst Du eines Tages auf…

©by Fridolin Wirbelwind

Da wacht man an einem schönen und sonnigen Tag auf und es wird einem bewusst, dass sich der Sommer des Lebens unbemerkt in den Herbst begeben hat.

Was wurde aus all den Wünschen, Hoffnungen und Träumen? Gestern war doch das Leben noch so voll davon!

Einiges davon kann ich ja immer noch machen, doch wo sind die anderen Dinge hin, die mir Gestern noch so wichtig waren?

Nein, ich bin nicht traurig, nur etwas überrascht, dass ich mich auf einmal damit beschäftige.

Ist es doch seltsam, dass wir so viel Zeit damit verbringen, nach verschiedenen Zielen zu streben, nur um dann feststellen zu müssen, dass wir die Zeit damit verbracht haben zu planen wie wir diese Ziele erreichen, um dann den Zeitpunkt zu verpassen, die Reise zu beginnen.

Als ein Mensch, der wahrscheinlich mehr erlebt und gesehen hat als die meisten meiner Mitmenschen, möchte ich doch so gerne noch viel mehr erleben.

Nun könnte ich ja in Panik verfallen, da unsere Zeit auf dieser Welt ja begrenzt ist, oder ……. ich könnte meine Pläne und mein Wissen teilen.

Vielleicht macht ja ein anderer Träumer eine meiner geplanten Reisen und denkt dabei an mich.

Ja, ich bin immer noch ein Träumer und werde es wahrscheinlich bis zum Aufbruch in mein letztes Abenteuer bleiben.

Soviele Dinge die ich gerne noch erfahren und erlernen möchte, doch muss ich dies nachfolgenden Generationen überlassen.

Was will ich nun damit sagen?

Ganz einfach, versucht nicht alles nur zu planen. Entschleunigt Eure Zeit, keiner kann Euch hetzen. Dazu gehört aber auch, dass Ihr mehr Zufriedenheit in Euer Leben reinlasst.

Wer immer nur mehr will und erwartet, der verpasst die schönsten Momente im Leben.

In meinen Erinnerungen, kann ich Bilder, Geräusche, Düfte und Töne finden. Dinge die nur ich so erlebt habe. Der Duft des ersten Mädchens das ich geküsst habe. Das Lachen eines Kindes, das mich auch Heute noch zum Lächeln bringt, ein Lied das ich gehört habe als ich ganz allein in meinem Zelt saß, die neugierigen Blicke, als ich vor 100 Jugendlichen aus meinen Geschichten vorgelesen habe.

Habt Ihr auch solche Erinnerungen? Dann freut mich das sehr. Solltet Ihr jedoch nur wenige davon haben, dann macht Euch auf und sorgt dafür, dass Ihr im Alter etwas habt an das Ihr gerne, mal belustigt, mal melancholisch, zurück denken könnt.

Denn wer nur träumt und seine Zeit mit Belanglosigkeiten zustopft, dem fehlt etwas.

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