Meine SPD

 

by Fridolin Wirbelwind

Liebe Genossinnen und Genossen,

ich habe mich aus voller Überzeugung dazu entschlossen Mitglied in der SPD zu werden.

Leider muss ich immer wieder feststellen, dass unser Herr Gabriel nicht die Meinungen aller Mitglieder und Arbeitnehmer vertritt. Da ich mich ja auch mit Wählern unserer Partei, und auch anderer, unterhalte, fällt mir immer wieder auf, dass von vielen Seiten die Beschwerde kommt, dass er sich ziemlich weit von den Ursprüngen entfernt hat.

Sehr oft kommen auch Bemerkungen, dass er keine gerade Linie hat, und keine Kante mehr zeigt.

Viele sind von unseren Vorständen sehr enttäuscht, dass sie sich gerne Mal von den rechtslastigen Populisten beeinflussen lässt.

Was eben auch vielen Leuten sauer aufstösst, ist, dass, in Zeiten wie diesen, es eben nicht ausreicht, die Regierung, in der er ja auch eine sehr große Rolle spielt, zu kritisieren.

Es fehlen Vorschläge, wie man diese Krise bewältigen kann, ohne nur Kritik anzubringen.

Nur wenn unsere Partei auch bereit ist, konstruktive Vorschläge zu bringen, welche auch die Ängste und Sorgen des durchschnittlichen Wählers mit einbeziehen, womit ich nun nicht die Xenophobiker und Hater meine, auch nicht die nationlistisch extremen, werden wir es schaffen, bis zur nächsten Bundestagswahl, mehr Wähler überzeugen zu können, dass wir die Partei sein werden, welche bereit und in der Lage ist, aus unserem Land weiterhin eine freie und weltoffene Demokratie bieten zu können.

Der Wähler will nicht mit leeren Worthülsen weiterhin verunsichert werden, diese nutzen ja zur Zeit die ganzen rechten Strömungen.

Wir müssen klar und deutlich sagen, was wir vorhaben, wie es genau vor sich gehen soll, und uns nicht auf einige Plattitüden versteifen, mit denen der Wähler nichts anfangen kann.

Der Wähler erwartet endlich einmal klare Ansagen, kein Zurückrudern von dem was man Gestern noch gesagt hat.

Die Aussage von Frau Merkel: „Wir schaffen das.“, ist nicht wirklich etwas hinter dem die Wähler stehen können und wollen.

Eine bessere Aussage wäre doch: „ Auch wenn die Zeiten schwer sind, sind wir doch eine Demokratie, welche schon viele Schwierigkeiten überwunden hat, und wenn wir zusammenstehen, dann sehe ich zwar eine harte und schwere Zeit vor uns, aber als Gemeinschaft können wir das sicher stemmen.“

Auch sollten Lösungsvorschläge kommen, wie die Integration von unseren Schutzbedürftigen, Inländern wie Ausländern, besser vorangetrieben werden kann. Leider haben viele Menschen zur Zeit das Gefühl, dass für Asylbewerber mehr getan wird als für unsere Landsleute, dabei bleibt in den Köpfen der Menschen aussen vor, dass es in Deutschland ein Sozialsystem gibt, in welchem niemand obdachlos oder hilflos dastehen muss. Sicher fallen einige, und das ist überall so wo Freiheit gelebt wird, durch das Netz.

Manches Mal ist aber auch die Scheu da, dass ein Mensch seine Rechte nicht einfordert.

Doch genau dieses muss man den Leuten auch verklickern können, und da sehe ich zur Zeit ein sehr großes Problem. Wir müssen den Wählern Erklärungen bieten, die sie auch verstehen können.

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