Hass schadet allen

By Fridolin Wirbelwind

Okay, mal wieder kurz was schreiben. Wird sicher nicht allen gefallen, besonders den Wesen die behaupten, dass es nur Straftaten gibt, seit wir Flüchtlingen Schutz und Hilfe bieten.

Vergewaltigungen, Inzucht, Nötigungen, Körperveletzungen, Raub, Diebstahl und Mord gab es schon immer.

Es gab keine relevanten Erhöhungen seit „Fremde“ bei uns sind.

Vergewaltigungen waren und sind am häufigsten im Familien- und Bekanntenkreis aktenkundig geworden.

Wer hier nun mit Hetze ankommt, der kann, oder besser gesagt, der will einer ganzen Bevölkerungsgruppe die Schuld in die Schuhe schieben.

Wer nun alle Muslime für alles verantwortlich macht, der muss sich gefallen lassen, dass ich auch alle AfDler für jeden Brandanschlag und jede Körperveletzung gegen Ausländer verantwortlich mache und diese, vorsorglich, ins Gefängnis stecken will.

Wer in diesem so wichtigen Jahr in Deutschland nur mit Hass, Fake-accounts und Bots, gegen Minderheiten anbrüllen will, muss sich gefallen lassen, dass er/sie als Nazi bezeichnet wird.

Wer hasst, der hat keinen Platz mehr für Nächstenliebe, Toleranz und Empathie.

Ich bin kein Merkel-Fanboy, und sehe sicherlich, dass vieles noch zu verbessern ist. Auch fand ich den Spruch von Frau Merkel: „Wir schaffen das!“ nicht wirklich gut.

Persönlich hätte ich andere Worte gewählt, aber ich bin nicht in der Regierung.

Meine Erklärung wäre in etwa so gewesen:

Liebe MitbürgerInnen, es kommen schwere Zeiten auf uns alle zu, doch bin ich der Ansicht dass wir es „gemeinsam“ schaffen können, diesen Menschen, die auf der Suche nach einem sicheren Platz sind, helfen zu können.

Es wird sicherlich nicht einfach sein, aber unser Land hat schon schlimmere Zeiten hinter sich.

Wir dürfen nur nicht den Kopf hängen lassen, reichen wir uns die Hände und gehen gemeinsam, diese schwere Aufgabe an.

Es werden sicher nicht nur Freunde unter den vielen hoffnungsvollen Menschen sein, doch diese wenigen Individuen sollten uns nicht davon abhalten, allen anderen zur Seite zu stehen.

Die Geschichte hat uns gelehrt, dass neue Eindrücke nicht zu einem Rückschritt führen, sondern uns immer wieder etwas neues lehren können.

Fremde Menschen und Kulturen werden in den nächsten Monaten und Jahren unsere Städte und Gemeinden verändern, ob wir das nun als Chance sehen, das liegt alleine an uns.“

So, oder ähnlich hätte ich das ausgedrückt.

Doch egal, nun ist es nun Mal wie es ist, also lasst uns nicht hassen, raus aus unserer Filterblase und lernt von dem Fremden wenn Ihr wollt, oder lasst es bleiben. Prangert gerne an, wenn Ihr seht wo etwas nicht richtig läuft oder etwas verbessert werden kann.

Doch lasst uns nicht in Hass verfallen.

Euer Fridolin

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