Nachdenklich

By Fridolin Wirbelwind

Sobald man ein bestimmtes Alter erreicht hat, kommen einem ja schon so einige Gedanken.

Ganz zu Beginn möchte ich klar stellen, dass ich weder jammern möchte, noch um Mitleid buhlen will.

Sicher gibt es Menschen, die ein besseres Leben haben als ich. Mehr Geld, mehr Freunde, ein dickes Auto und vielleicht ein Haus.

Doch das sind Dinge die auch ganz schnell verschwinden können.

Was ich habe, das sind einfachere Dinge, so wie eine kleine Bude, genug zu essen und einen kleinen Luxus.

Als Kind wollte ich immer die Welt sehen, diesen Traum habe ich mir erfüllt, aber nicht mit Neckermann Reisen und Co, sondern als Wanderer und Arbeiter in fremden Ländern.

Dort habe ich viele gute und wenige ekelhafte Menschen getroffen.

Stets wollte ich die Welt etwas verändern, und ich hoffe, dass ich dies mit meinen kleinten Taten auch konnte.

Höre ich so manchmal, was die Leute doch alles nicht haben, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Alle wollen nur das neueste, das beste und das teuerste haben. Dabei vergeuden sie ihre Zeit um diese Dinge zu erwerben, haben dann aber keine Muse mehr um dies alles auch geniessen zu können.

In meinem Leben habe ich viele Jobs ausgeübt, und jeden habe ich gerne gemacht.

Auch gab es schon Zeiten, in denen es mir finanziell sehr gut ging.

Diese Jahre habe ich sehr genossen. Doch wie das Leben eben so spielt, ist nichts mehr davon über.

Doch warum über verschüttete Milch jammern, losgehen und neue besorgen.

Auch wenn ich Heute nicht mehr so mobil und unabhängig bin wie früher, es kommt mir nicht in den Sinn, heulend rumzusitzen und über die schlechte Welt zu greinen.

Lieber gehe ich raus und sehe was sich so alles tut.

Sehe ich dann, wie jetzt, die jungen Blüten und Knospen, erwachen in mir Erinnerungen, und davon habe ich sehr viele.

Ab und zu spreche ich mit anderen Menschen, und da muss ich dann erkennen, dass ich noch Mal mehrere Menschenleben bräuchte um alles sehen und erleben zu können, was ich mir wünsche. Doch dann sehe ich manchmal die Augen meiner Zuhörer, wenn ich wieder eine Geschichte zum Besten gebe aus meinem Leben.

Oft kommt mir dann in den Sinn, dass ich, trotz aller Widrigkeiten, viel mehr erleben durfte, als viele andere.

Eine lieben Freundin, leider schon verstorben, hat mir mal gesagt, dass sie gerne so viele Erinnerungen ihr Eigen nennen möchte.

Ab und zu versuche ich diese, meine, Erinnerungen in Worte zu fassen, um Euch alle daran teilhaben lassen zu können.

Es ist dabei Absicht, dass einige dieser Geschichten etwas melancholisch sind, doch die ganz schlimmen Dinge werde ich nicht teilen, solange ich noch lebe.

Fazit dieser Gedanken sollte sein:

Nehmt Euch Zeit, für Euch selber, um zu geniessen und schöne Erinnerungen zu schaffen.

Diese Erinnerungen können Euch niemals genommen werden.

Egal wie hart das Leben zuschlagen wird, solche Gedanken können einem helfen auch schwere Zeiten zu überstehen, denn in solchen Erinnerungen sind auch stets Hoffnung und Zuversicht enthalten.

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