Zur Ehe für alle!

By Fridolin Wirbelwind

Also gleich etwas zum Anfang: Ich bin dafür! Basta.

Für mich ist es wichtig, dass es endlich eine Gleichstellung gibt. Wer sich entschliesst, mit einem Menschen den Rest seines Lebens zu verbringen, sollte nicht nur alle Pflichten haben, die daraus entstehen, sondern auch alle Rechte.

In meinem Freundeskreis sind viele verschieden Charaktere vertreten. Lesben und Schwule, Transgender und Heteros, Wähler die nicht so denken wie ich, und Menschen die einfach nur ein großes Herz haben.

All diese Menschen haben das Recht auf Glück, Wohlstand und Zufriedenheit.

Ich kenne einige homosexuelle Paare, die ein oder zwei Kinder haben. Mit welcher Hingabe diese Kinder erzogen werden, das nötigt mir immer wieder Respekt ab. Und Nein, bis jetzt wurde keines der Kinder deswegen homosexuell, soweit mir bekannt ist.

Es wird verlangt, dass schwule oder lesbische Paare volle Verantwortung für den Partner, die Partnerin tragen. Doch schon bei der Adoption, geht es doch los.

Dann kommt noch die Erbfrage dazu.

Doch auch wenn wir das ausser Acht lassen, dann gibt es doch etwas das noch viel stärker ins Gewicht fällt:

Glückliche Menschen sind produktiver und auch kreativer.

Es kann ja sein, dass sich unsere Gesellschaft erst noch daran gewöhnen muss, ein sich küssendes Paar auf der Straße zu sehen, dass auch zwei gleichgeschlechtlichen Menschen besteht. Doch wer zusammen steht, der darf das auch.

Die Kirchen müssen ja nun nicht so weit gehen, dass sie diesen Liebenden den Segen erteilt, doch diese Vorurteile stammen doch aus dem Mittelalter und davor.

Und an die fundamentalen Christen unter meinen Lesern: Wie steht es denn in Eurer Bibel?

Richte nicht, damit Du nicht gerichtet wirst.

Also kann ein Christ nicht gegen die Ehe für alle sein, ebenso wenig kann ein Christ die AfD wählen.

Denn die Dinge, die diese Sekte angeblich vertritt, ist nicht kompatibel mit dem Parteiprogramm.

Das Christentum predigt doch Toleranz und Nächstenliebe; nicht Nationalismus.

Wenn hier nun noch einer mit pseudoreligiösen und egozentrischen Phrasen kommt, den lache ich einfach nur aus.

Als Atheist, muss ich nicht beten und am Sonntag in eine Kirche gehen, um meine guten Dinge zu unterstreichen, entweder ich mache diese Dinge oder ich lasse es bleiben. Ich für meinen Teil, mache diese Dinge.

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