Eine kleine Weihnachtsgeschichte

© By Friodlin Wirbelwind

Der Weihnachtsmorgen ist nur noch einmal schlafen. Die Kinder sitzen in dem einzigen Raum der geheizt wird. Sie sind nicht traurig, denn sie haben sich, ihre Eltern und müssen nicht frieren.

Die Mama macht Bratäpfel und der Papa spielt auf der Gitarre Weihnachtslieder. Einen Weihnachtsbaum kann sich die Familie nicht leisten, doch sie hadern nicht. Sie sind zufrieden mit dem was sie haben.

Bei dem Lied: Stille Nacht, stehen die Kinder am Fenster und sehen einen Stern fallen. Alle sind glücklich.

Da klopft es an der Türe. Verwundert geht der Papa an die Türe und sieht nach wer da ist. Was er sieht ist einfach nur schön. Ein Weihnachtsmann steht vor der Türe mit einem dicken Kartoffelsack auf dem Rücken. „Hohoho,“ ruft er, „Bin ich hier richtig?“ Papa sagt.“Ich denke nicht. Wir haben keinen Weihnachtsmann bestellt.“

Ach, es geht doch nicht darum dass Du mich bestellt hast, Erwin. Jemand anders hat mich gerufen, die Kinder Deiner Nachbarn.“ Spricht´s und tritt in die Wohnung.

Ohja, hier bin ich richtig.“ Er ruft nach seinem Knecht Ruprecht, welcher nun, schwer bepackt, die Treppe herauf kommt und stöhnt. Im Wohnzimmer schüttet Ruprecht seinen schweren Sack aus……………. und was fällt heraus? Kohlen. „Damit könnt Ihr nun Eure Wohnung heizen, bis Ostern sollte das reichen,“ ruft er, und schiebt schon einige Schaufeln davon in den einzigen Ofen in der Wohnung.

Hohoho,“ schallt nun die Stimme des Weihnachtsmannes durch die Wohnung. „Das soll aber nicht alles sein für Euch. Bettina, Du hast Dir gewünscht klug zu werden,“ aus seinem Sack zieht er nun ein Buch für Bettina. „Und Du Sebastian wolltest immer ein gutes Herz haben, das kann ich Dir aber nicht schenken, denn das hast Du schon.“ Der Weihnachtsmann greift nochmals in seinen Sack. Er zieht einen Pinsel, Farben und Leinwände heraus. „Damit sollst Du den Menschen zeigen, was Du denkst.“

Noch einmal greift er in seinen Leinensack und zieht, Stück für Stück, einen Weihnachtsbaum heraus. Es wird warm und der Weihnachtsmann sagt nun zu den Eltern: “Weil Ihr für Eure Kinder ein wundervolles Fest gewünscht habt, bekommt Ihr nun diesen Baum.“

Sebastian wundert sich und fragt den Weihnachtsmann:“Weshalb bekommen Mama und Papa denn nur einen Baum?“ Der Weihnachtsmann lächelt und meint nur: „Der größte Wunsch Eurer Eltern war, dass sie Eure Augen leuchten sehen können vor einem schönen Weihnachtsbaum. Diesen Wunsch habe ich ihnen erfüllt. Denn Glück für andere zu empfinden, und zu wünschen, ist einer der schönsten Wünsche.“ Puff –– und der Weihnachtsmann war weg.

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