Wie jedes Jahr

© By Fridolin Wirbelwind

Es ostert wieder, und wie in jedem Jahr, wollen mir einige Menschen verbieten am Karfreitag zu tanzen, zu lachen und mir vorschreiben, dass ich bestimmte Filme an diesem Tag nicht sehen darf. In meiner Stammkneipe darf keine Musik sein und wenn ich einen Witz machen werde, dann sehe ich schon einige dumme Gesichter vor mir.

Personen, die lautstark gegen Gottesstaaten brüllen, wollen genau so etwas hier haben. Die wollen, dass alle Bewohner diesen Landes an einem bestimmten Tag im Jahr, auf Freude verzichten, auf Dinge die Freude bereiten.

Der Grund dafür? Ganz einfach, die leben noch nach Riten aus dem Mittelalter, als der Klerus die uneingeschränkte Macht hatte.

Ein Kind von etwa 10 Jahren, das einen imaginären Freund hat, schleppt man zu einer Therapie, denn so etwas muss ja eine Krankheit sein. Aber jeden Sonntag in einen Tempel oä zu rennen um einer imaginären Entität zu huldigen, das soll normal sein?

Sorry, ich habe auch echte Freunde die gläubig sind, bei denen möchte ich mich auch entschuldigen.

Doch die meisten dieser Pseudochristen, haben ihr heiliges Buch niemals ganz gelesen, oder gar verstanden.

Die Bibel ist alles andere als heilig. Dort geht es um Steinigung, Ehebruch, Mord und Totschlag, Hurerei und Hass, Krieg und Vernichtung.

Dort werden Vorurteile geschürt, gegen alles, das nicht mit einer imaginären Wesenheit übereinstimmt.

Als Atheist brauche ich keine Feiertage, die mir aufgezwungen werden, von Wesen die glauben, dass ein alter Mann der Stellvertreter einer Fantasiefigur ist.

Ich werde tanzen und lachen, und auch die CSU im Verbund mit der AfD wird mich daran nicht hindern können.

Glaubt ruhig weiter, mich tangiert das meistens nicht, doch wenn Ihr meint, mir die Lebensfreude beschneiden zu können, dann irrt Ihr Euch gewaltig.

Um menschlich zu handeln, braucht kein Mensch eine Nichtexistenz, die meint mir Vorschriften machen zu können, und noch viel weniger die Leute, die mich in die Hölle verbannen wollen.

Meine Person braucht nicht jeden siebten Tag in ein Haus zu gehen, um scheinheilige Riten zu praktizieren.

Ich lebe sicher christlicher als viele von Euch Erzkatholen und -christen.

Ihr wollt, dass man Euch akzeptiert und in Eurer Religionsfreiheit nicht eingeschränkt werdet? Dann seid endlich so tolerant und lasst mir meinen Nichtglauben, ohne mich in meinem Leben beschneiden zu wollen.

Wer seid Ihr denn, um mir zu sagen, wann ich traurig sein muss?

Und wenn Ihr nur etwas aus Euren eigenen Glaubenseinstellungen gelernt hättet, dann würdet Ihr Euren Heiland feiern, weil er, angeblich, sein Leben für Euch gab. Das wäre kein Grund zur Trauer, eventuell für Mitgefühl, wegen seiner Leiden, aber nicht mehr.

Ich wette, dass die meisten, die zur Zeit gegen mich hetzen, maximal die 10 Gebote kennen.

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