Abenteuer im Frühling (1)

© By Fridolin Wirbelwind

Ein schöner Frühlingstag, vor vielen Jahren. Noch haben die Kinder Osterferien und sie sind schon seit Stunden in den Feldern unterwegs.

Es gibt so viel zu sehen und zu entdecken. Auf der großen Wiese beobachteten sie Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Einer der Jungs kam auf die Idee, dass man Regenwürmer sammeln und danach zum Teich angeln gehen könnte.

Also buddelten sie mit bloßen Händen, machte ja nix, man würde ja ans Wasser gehen. Als Thomas einen besonder dicken Wurm fand, wurde eine Wette vorgeschlagen. Sollte er diesen Wurm essen, dann bekäme er von jedem anderen Kind 20 Pfennig. Es kostete ihn zwar etwas Überwindung, aber er hatte danach eine Markfünfzig.

Als sie dachten, dass sie nun genug Köder hätten, schlenderten sie durch den Wald zum Teich.

Auf dem Weg dorthin, suchte sich jeder noch einen langen Stock, Schnur und Haken hatten sie ja immer dabei.

Sie setzten sich ans Ufer, warfen ihre Schnüre ins Wasser.

So verging die Zeit. Einige Mädchen kicherten als einer der Jungs an einen Baum pinkelte.

Als sie nichts gefangen hatten, ausser einem alten Schuh, einem Stück Maschendraht und einer leeren Flasche, beschlossen sie nach Hause zu gehen, sie bekamen schließlich auch mal Hunger.

Müde wurden sie nun auch langsam und so gingen sie schweigend den Weg entlang.

Plötzlich hörten sie etwas winseln oder weinen.

Ruck Zuck waren sie wieder alle wach. Könnte ja sein, dass ein Abenteuer auf sie wartete.

Hans, der größte von allen, hielt die Finger vor seine Lippen. Alle wurden wieder still.

Dann legte er eine Hand an sein rechtes Ohr, um zu hören, woher die Geräusche wohl kommen würden.

Langsam ging Hans der Gruppe voraus, die Geräusche wurden lauter und es schien als ob es mehrere Stimmen seien.

Als sie vor einem Brombeergebüsch ankamen wurde das Jammern und weinen noch viel lauter.

So als würden kleine Tiere gequält.

Sofort setzten sie sich im Kreis um zu beraten wie sie nun weiter vorgehen sollten.

Hans wurde nun dazu bestimmt, dass er durch das Gebüsch gehen sollte um die Lage zu erkunden. Die anderen sollten ihm im Abstand von einigen Metern folgen. Nur für den Fall, dass er von einem bösen Menschen gefangen werden sollte.

Mutig ging er also los, die Dornen rissen kleine Wunden in seine Beine und auf einmal blieb er stehen.

Er stand da wie eine Statue, dann winkte er den anderen.

Als die bei ihm ankamen, zeigte er nur auf eine kleine Kuhle. Dort konnten sie etwas unheimliches sehen.

Es war unheimlich, weil dort ein totes Tier lag. Fast sah es aus als ob es schlief. Doch die Fliegen zeigten den Kindern, dass das Tier wohl tot war.

Darum herum lagen einige, wohl noch sehr junge Tiere. Die Mutter starb wohl und nun jammerten und schrien die kleinen Wesen um ihr Leben.

Ohne sich ab zu sprechen nahmen die Kinder die kleinen auf, und Hans bedeckte die tote Mutter mit Zweigen und Laub.

Danach liefen sie so schnell sie konnten. Das Haus von Inge lag am nächsten und schon bald waren sie dort angekommen.

Inge rief laut nach ihrer Mutter und die kam an, als ob der Teufel hinter ihr her wäre. Solches Geschrei war sie von ihrer Tochter nicht gewöhnt.

Als sie bei den Kindern ankam, sah sie was diese von ihr wollten.

Sofort mussten die Kinder, die hilflosen Wesen in der Küche auf den Teppich legen. Die Mama ging holte etwas Ziegenmilch und machte ein art Trinkflasche zurecht um die Tierkinder zu füttern.

Als dann alle satt waren, ausser den Menschenkindern, die hatten ihren Hunger ganz vergessen, ob des großen Abenteuers, nahm sie ein feuchtes Tuch und rieb die Tiere damit ab.

Nun wurde überlegt, was man mit ihnen denn nun anfangen sollte, es waren ja wilde Tiere.

Sollte man sie vielleicht versuchen groß zu ziehen, auf dem Bauernhof war ja genug Platz, oder den Vater später bitten sie zu erlösen?

Da kam die Hauskatze in die Küche. Selber hatte diese zwei Kätzchen geboren und schnupperte neugierig an den Neuankömmlingen. Kurz entschlossen packte sie diese, trug sie zu ihren Jungen und legte sich hin um alle zu säugen.

Das Problem hatte sich erledigt.

Als der Vater dann am Abend von der Feldarbeit kam, wurde ihm die ganze Geschichte erzählt.

Er sah sich die Kätzchen an und meinte, dass es wohl kleine Wildkatzen sein müssten. Aber er hatte nichts dagegen sie im Haus zu lassen, bis sie alt genug wären um sich ihre eigenen Reviere zu suchen.

Wollt Ihr vielleicht noch lesen, was die kleinen Wald- und Stubentiger, ihre Welt erkundigten?

Dann lasst ein Like auf meiner Seite und ich werde mir überlegen, ob ich diese Geschichte weiter schreibe.

Liebe Grüße Euer

Fridolin

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