Lasst den Kindern ihre Träume

© By Fridolin Wirbelwind

Es ist die Zeit im Jahr, in welcher Wunder geschehen können; die Hoffnung aufblühen kann, und für viele Menschen ihr Glaube in den Vordergrund tritt.

Kinder träumen von Christkind oder Weihnachtsmann, von Elfen und Zauberern, von Märchenwelten und das macht sie glücklich.

Doch im Gegensatz zu den Erwachsenen, verschwinden diese guten Gefühle nach dem Aufwachen nicht. Nein, sie begleiten sie den ganzen Tag, wenn wir es nicht verhindern.

Lassen wir doch diesen kleinen Menschen dieses Glücksgefühl, es tut ihnen gut und uns schadet es nicht.

Ein glückliches Kind kann sich zu jeder Zeit in eine Traumwelt versetzen. Es wird Dinge sehen und erleben, welche für uns schon lange verloren sind.

In seinen Träumen ist ein Kind vielleicht ein Feuerwehrmann, oder Polizist; ein Ritter oder Drachenreiter; eine liebliche Prinzessin oder einfach nur ein Abenteurer.

Ein Kind kann zugleich in beiden Welten leben, in unserer realen und in seiner eigenen.

Es ist immer wieder schön für mich, wenn ich erlebe wie so kleine, unschuldige Menschen sich in meine erzählten Geschichten vertiefen und noch Tage später davon ihren Freunden erzählen.

Dabei ist es ganz egal, wovon ich erzähle, ob ich ihnen die Weihnachtsgeschichte vorlese oder eine meiner eigenen Geschichten.

Es gibt Tage da sitze ich zwischen einigen Kids und frage ein oder zwei Kinder, was in einer Geschichte alles vorkommen oder passieren soll.

Fast immer wünschen sie sich, dass ein Held oder eine Heldin auftritt, welche(r) Probleme behebt, auf eine friedliche Art.

Die Momente nachdem die Geschichte dann aus ist, sind für mich mit am schönsten.

Ob Ihr das verstehen könnt, das kann ich nicht sagen, aber erzählt Euren Kids oder Enkeln, oder auch anderen Kindern einmal eine Geschichte. Ihr werdet sehen, dass fast alle Kinder einige Minuten brauchen um wieder in der realen Welt zu landen. In diesen Minuten müsst Ihr in die Augen der Kinder sehen, welch ein Strahlen könnt Ihr dann dort erkennen!

Darum lasst den Kindern ihre Träume, Hoffnungen und ihren Glauben, zerstört diese Gaben nicht, das macht das Leben schon von ganz alleine.

Setzt sie nicht alleine vor den Fernseher, sondern macht es Euch mit ihnen zusammen auf dem Sofa, oder dem Boden gemütlich, habt etwas zu schnucken dabei, und kuschelt Euch zusammen. Die Kids werden es Euch danken. Geht mit ihnen in ein Theater oder Musical, auch wenn das sonst nicht Euer Ding ist.

Nehmt Euch auch Zeit danach, Kinder haben manchmal viele Fragen.

Fragt ein Kind ob es Einhörner oder gute Feen gibt, dann antworte nicht damit: „Nein, das sind nur Märchen.“ Sagt doch besser, dass es alles gibt, in den Träumen und im Land der Fantasie, und dass dieses Land nur Menschen betreten können, die auch an das Gute im Menschen glauben.

Schon könnt Ihr Euch eine Geschichte ausdenken, in welcher der Held/ die Heldin, in dieses Land reist und dort Abenteuer erlebt.

Dabei kommt es gar nicht darauf an, ob Ihr gute oder eher schlechte Geschichtenerzähler seid, das Kind wird seine Gedanken in die Geschichte schicken und sie mit Farben und Gestalten füllen.

Nur solange Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen können, werden sie beginnen zu hinterfragen und Ideen zu entwickeln. Solche Kinder lieben die Freiheit und werden später nicht zweifelhaften Rattenfängern hinter her laufen.

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