Trotz AfD

© By Fridolin Wirbelwind

Wieder einmal geht ein Jahr seinem Ende zu.

Viele ist geschehen, gute und üble Dinge, lustige aber auch traurige.

In meinem eigenen Leben gab es vieles, von allen Dingen.

Im realen Leben, aber auch bei FB, gab es Freundschaften, die ich leider beenden musste.

Doch habe ich auch neue Freunde gefunden, einige Male dachte ich sogar, dass ich eine neue Liebe gefunden hätte.

Aber ich will nicht jammern, es passiert wenn es passiert, jedoch habe ich mich auch an ein Leben alleine schon so sehr gewöhnt.

Wache ich einmal mitten in der Nacht auf, dann kann ich mir meinen Kaffee kochen, ein Glas Wein trinken oder eine Zigarre anstecken ohne einen anderen Menschen zu stören.

Unzählige Kommentare gegen die Faschos konnte ich schreiben, und bekam oft viel Hass zu spüren. Mehr als 100 Morddrohungen habe ich erhalten, ungezählte verbale Angriffe gekontert.

Viele meiner Freunde unter stützten mich, bei meinem Kampf gegen Ungerechtigkeiten.

Viele fremde Menschen suchten meine Freundschaft, die ich nun zu meinen Freunden und Mitstreitern zählen darf.

Meine Gesundheit ist sehr gut, trotz meinem Diabetes, meiner Depris und anderen Erkrankungen der Psyche. Daran sind aber auch meine Freunde auf aller Welt verantwortlich.

Egal wie es mir geht, es gibt immer einen Menschen der mir sein Ohr leiht, oder sich mit mir auf eine Online-Diskussion einlässt.

Ich habe eine kleine Wohnung, okay, Wohnung ist etwa übertrieben, aber ich habe alles was ich zum Leben brauche.

Klar könnte ich nun meckern, würde ich nur nach OBEN sehen, doch das ist nicht mein Stil, ich sehe die Menschen um mich herum, die weniger haben als ich und kann glücklich sein, dass ich mich nicht um einen Schlafplatz oder ein warmes Essen sorgen muss.

Jeden Monat bekomme ich mein Geld, und kann davon kaufen was ich möchte, niemand schreibt mir vor, dass ich nicht in ein Lokal gehen darf, oder mir nur Dies oder Jenes.

Ich lebe in einem Land, in welchem ich alles, wirklich alles sagen darf, ohne dass in der nächsten Nacht die Polizei vor meiner Türe steht.

Zwei Fehldiagnosen auf Krebs, und trotzdem habe ich meinen Lebensmut nicht verloren.

Fünf Freunde an den Tod verloren.

Meine Sorgen konnte ich mit meinen Geschichten kompensieren.

Auch habe ich versucht ein guter Mensch zu sein, hat sicher nicht immer geklappt, denn auch ich bin eben nur ein Mensch.

Selten habe ich mich im Ton vergriffen, doch wenn mir so etwas bei Freunden geschah, konnte ich mich auch entschuldigen.

Jeder Mensch darf Fehler machen, sonst könnte er ja nichts lernen, doch Fehler zugeben und vielleicht etwas daran ändern, das finde ich wichtig.

Sicher bin ich alles andere als Perfekt, dafür bin ich eben ein Mensch.

Ich lernte in dem vergangenen Jahr eine ganze Menge, auch dass man Menschen überzeugen kann, mit Fakten und Daten.

Mein persönliches Resümee für dieses Jahr:

Ich kann zufrieden sein, in gewissen Grenzen, aber ich habe keinen Grund zu jammern.

Nun wünsche ich allen einen guten Rutsch nach 2019, viel Gesundheit und Glück, viel Liebe und stets ein offenes Ohr für Eure Sorgen, und natürlich jede Menge Zufriedenheit.

Alles Gute für 2019

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