Zwischen Ernst und Humor oder wie man lustig anfängt und dann ernst wird.

© By Fridolin Wirbelwind

Okay, mal sehen was Ihr dazu sagt, bin echt neugierig.

Meine Freunde wissen ja, dass ich leider aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage bin parteipolitisch wirklich etwas zu machen, auch wenn ich aus Jux und Dollerei letztens eine Umfrage gestartet hatte, ob ich mich als Parteiloser für das Amt des Bundeskanzlers zur Verfügung stellen soll.

Tja so bin ich eben, meist sehr ernst, aber das bedeutet ja nicht, dass ich nicht ab und zu auch eine kleine Prise Humor und/oder Sarkasmus/Ironie verteilen kann.

Ich kenne meine eigenen Grenzen, also beschränke ich mich darauf mit Worten um mich zu schlagen; nebenbei bemerkt ist das noch die einzige Art, wie ich Gewalt anwende.

Ja, ich bin gegen Gewalt!

Manchmal ertappe ich mich jedoch schon bei einigen Gedanken, die mir selber Angst einjagen.

Doch wen wundert es? Seit einigen Jahren, verroht die Sprache, in welcher wir uns ausdrücken. Da gebe ich zwar eine große Schuld einer ganz gewissen Partei, aber nicht nur, auch bei vielen Menschen welche sich zur Mitte der Gesellschaft zählen.

Die Extremen von ganz Rechts und ganz Links nehmen sich dabei nicht viel.

Wir, die wir wirklich in der Mitte der Gesellschaft stehen, können weder mit den einen noch den anderen etwas anfangen, wir wollen die nicht!

Wir wollen keinen Hass und keine Hetze, aber wir wollen auch nicht die Zerstörung von Eigentum. Wer Hass und Hetze verbreitet hat in der Politik nichts zu suchen, aber auch Leute, die ihre extremen Ansichten versuchen mit Gewalt und Chaos durch zu setzen, sind für mich im politischen Umfeld nicht tragbar.

Wir Antifaschisten stehen FÜR etwas ein.

Eine gerechte Welt für die Menschheit, dazu gehören unter anderem auch die Menschenrechte, die Genfer Flüchtlingskonvention und unser Grundgesetz zu schützen und zu verteidigen.

Wir wollen guten Lohn für jeden und die Gier begrenzen.

Nun könnte es sein, dass mich einige nicht verstehen wollen, aber das ist mir egal, denn so denke ich eben, und werde auch nach diesen Grundsätzen weiter hin leben und agieren.

Fangen wir ganz einfach an, also mit der Schere zwischen arm und reich.

Es ist für mich schon in Ordnung, dass ein Manager mehr Geld erhält, als eine Raumpflegerin, aber müssen die Unterschiede wirklich so exorbitant sein?

Nehmen wir den Faktor 1 für die Raumpflegerin.

Also 1 ist unsere Basis. Nun kommen wir zum Facharbeiter, Geselle und/oder Meister im Handwerk. Diese Klientel hat länger gelernt und auch mehr Geld in ihre Ausbildung gesteckt. So würde ich dann für diesen Personenkreis den Faktor 1 etwa mal 35-40 nehmen.

Nun kommen wir zu den Managern, die im Schnitt zur Zeit circa 330 Mal soviel verdienen wie ein durchschnittlicher Arbeitnehmer, also nicht 330 mal soviel wie der Faktor 1, sondern 330 mal soviel wie wie der Faktor 35-40 = ca. 11.550 mal soviel wie Faktor 1.

Daneben müssen alle anderen für ihre Fehler einstehen, verlieren ihren Job und werden dazu vielleicht sogar noch mit einer Vorstrafe belegt. Manager müssen so etwas nicht fürchten, egal was sie auch für einen Bockmist bauen. Sie bekommen noch eine hohe Abfindung müssen die Verluste nicht ausgleichen und können sofort in einen anderen Job einsteigen.

Viel mehr möchte ich Euch diesmal nicht zumuten.

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