Für meine Freunde mit Diabetes

© By Fridolin Wirbelwind

Da ich nicht viel zu tun habe, mir aber auffiel, dass es unter meinen FB-Freunden einige gibt, welche noch nicht lange wissen, dass sie an Diabetes erkrankt sind, möchte ich nun so einiges dazu schreiben.

Als erstes möchte ich feststellen, das Homöpathie oder Wunderheiler so rein gar nicht nützlich sind, ein älterer Bekannter ist deswegen vor drei Jahren verstorben.

Ich will auch nicht behaupten, dass meine Lebensweise jedem hilft, aber es könnte ja, aber bitte immer zuerst mit dem Hausarzt oder dem Facharzt absprechen!

Also ich lebe seit etwas fünf Jahren mit der Diagnose, Diabetes Typ 2.

im ersten Jahre musste ich Insulin spritzen, war kein Problem für mich. Danach wurde ich auf Metformin 1000 eingestellt.

Ich hatte ja einen sehr großen Vorteil, bei der Ernährung, da ich schon einige Zeit vorher von 128 kg auf unter 100kg abgespeckt hatte.

Also ich werde nun von einem durchschnittlichen Tag erzählen, klappt nicht immer, aber sehr oft.

Von Montag bis Freitag stehe ich gegen 6 Uhr auf, wenn mich meine Depris lassen.

Danach ins Bad. Derweil läuft die erste Kanne Kaffee durch, mit Bohnen nicht mit Filterkaffee.

Nach zwei bis drei Tassen von dem braunen Gebräu gibt es dann Frühstück, den Kaffee ohne Zucker (logisch) aber mit einem Schuß 1,5%iger H-Milch, oder auch Mandelmilch.

Meist drei Scheiben Knäckebrot mit Butter oder Margarine, Butter dünner als Margarine. Darauf entweder etwas Käse oder etwas Wurst, nichts vom Schwein. Nein, das hat nichts mit Religion zu tun, nur dass eben Schweinefleisch für Diabetiker weniger gut ist.

Gegen 10 Uhr esse ich dann Haferflocken mit Nüssen, etwas frischem Obst und wieder fettarmer Milch.

Zwischen 12 und 14 Uhr gibt es Mittagessen. Häufig Kartoffeln, aber auch gegen Nudeln, in Maßen nicht in Massen, mit verschiedenen hausgemachten Soßen. Sehr oft mit kurz angebratenem Gemüse, damit es noch einen Biß hat.

Nachmittags esse ich nur wenn ich hungrig bin.

Abends, so zwischen 17und 20 Uhr, gibt es dann etwas Rohkost mit selbstgemachtem Quark auf Knäckebrot.

Sollte ich nachts aufwachen, so gegen 1 Uhr morgens, dann knabbere ich einige Nüsse oder Mandeln. Aber nur wenn ich wegen Hunger aufwache und mein Zuckerspiegel unter 80 gesunken ist.

Ansonsten sündige ich auch einmal.

Nach fünf Jahren spüre ich wann ich ein Stück Torte essen kann, und passe dann meine restlichen Speisen an.

Sehr wichtig ist es auch, dass man sich ausreichend bewegt. Bewegung hat für mich ja zwei positive Effekte, was meinem Diabetes seine Grenzen aufzeigt, ist auch gut gegen meine Depressionen.

Ach ja, und bitte auf keinen Fall vergessen:

Nikotin und Alkohol sind gut für Diabetes aber nicht für Eure Gesundheit. Btw, ich rauche auch noch immer und lasse mir auch mein Glas Rotwein immer noch schmecken. Die Menge macht das Gift.

Ist sicher nicht für jeden einfach, darum auch bitte immer den Arzt fragen und vielleicht für sich selber einen Speiseplan aufstellen, mit Alternativen, falls man einmal sündigt.

Also mein Tipp ist ja nun keine Anweisung, da Diabetiker alle unterschiedlich reagieren.

Ich wollte nur sagen, dass es gar nicht so schwer ist.

Ach ja, mein HbA1c liegt schon seit vielen Monaten immer zwischen 5.8 und 6,4.

Flexibel sein ist wichtig als Diabetiker, und nicht darauf vertrauen, dass sich die Werte schon nach wenigen Monaten eingespielt haben.

Wer etwas auf sich aufpasst, wird genau so lebenslustig leben können wir gesunde Menschen, und genau so lange.

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