Bald stehen sehr wichtige Wahlen an! Keine Macht den Faschisten!

Vielleicht die wichtigsten der letzten Jahrzehnte!

© By Fridolin Wirbelwind

Ja, ich kann Euch ja schon hören: „Bitte, nicht schon wieder.“

Doch von mir hört Ihr nur ein: „Es muss sein.“

Noch 20% bis 25% der Wahlberechtigten, sind entweder noch unentschlossen, oder Nichtwähler. Dazu kommen noch etwa 10% bis 15% welche den Faschisten ihre Stimme geben wollen. Das sind in etwa 30% bis 40% der Wahlberechtigten.

So bleiben noch 60% bis 70% übrig. Von diesen werden viele Kleinstparteien wählen, nach meinen persönlichen Schätzungen, werden den großen, demokratischen Parteien noch einmal um die 25% verloren, obwohl diese politischen Miniaturen nichts reißen können, oder sich, wie einige FW-KV offen zu den Rechtspopulisten zeigen.

Es geht nicht darum, dass möglichst viele Parteien im Europa-Parlament sind, sondern dass wir gemeinsam eine Aufsplitterung verhindern, welche nur den faschistoiden Ideologien helfen.

Wer sich noch nicht wirklich sicher ist, kann im Wahl-O-Mat ja einmal sehen welche Partei ihm oder ihr am nächsten steht. Es wird keine Partei geben, welche alle Eure Wünsche erfüllen kann, das sollte jedem klar sein.

Diesmal geht es noch um viel mehr:

Es geht um den Erhalt der Welt, unserer Welt, und die Welt derer die nach uns kommen!

Ich habe, trotz Erkrankung, in den letzten Wochen in vielen kleinen Betrieben, und auch in Freundeskreisen und Familien Vorträge gehalten, ganz ohne Konzept, denn ich wollte direkt auf die Menschen eingehen.

Nein, ich bin weder Kommunist noch Sozialist, ich bin ein ganz normaler Mensch und habe meine Entscheidung schon getroffen.

Einige werden nun gleich unter der Decke rotieren; aber das ist mir egal.

An anderer Stelle habe ich schon geschrieben, dass ich nicht für eine Verstaatlichung von Betrieben bin, aber dass ich dafür bin, Gewinne gerechter zu verteilen. Es soll niemand enteignet werden, aber große Vermögen sollten höhere Steuern bezahlen, welche man zum Beispiel in Renten, Grundsicherung, kostenlose Kita und Schulausbildung, sowie in den Umweltschutz stecken könnte.

Jeder mit einem Vermögen, das achtstellig oder höher ist, kann locker in einen Sozialfonds einzahlen, den er oder sie, bei der Steuererklärung nicht absetzen kann.

Ein Grundeinkommen, könnte auch aus so einem Sozialfonds finanziert werden, die die Grundrente und Bundesweit den kostenlosen Schulbesuch, bis zum Studium, was dann Bücher und Materialien beinhalten müsste.

Die Pflege von Behinderten und Senioren muss zurück in staatliche Gewalt, oder jedenfalls vom Staat strenger kontrolliert werden. Es kann nicht sein, dass sich Firmen am Unglück von anderen Menschen bereichern und dabei noch die Mitarbeiter ausbeuten.

Man muss Menschen eine Perspektive aufzeigen, dies geht jedoch nicht, wenn man genau diese Personen am Existenzminimum hält, ohne Chancen etwas daran ändern zu können.

Es gibt Menschen die sich ausgeschlossen fühlen, und nach kurzer Zeit alle Hoffnung verloren haben. Was bleibt diesen Menschen noch? Ich sage es Euch: ihnen bleibt nicht mehr viel, wenn die Hoffnung untergegangen ist. Sie sitzen, nicht alle, den ganzen Tag vor der Glotze und werden mit Werbung zugemüllt, von Dingen welche sie sich nicht leisten können.

Sie kommen auch aus ihrem sozialen Umfeld nicht mehr heraus, werden in Ghettos an den Rändern der Städte verbannt, und treffen dann dort Menschen die ebenso perspektivlos sind, wie sie selber.

In so einer Umgebung schaukeln sich die Gemüter hoch, es wird mehr getrunken als dem Einzelnen gut tut.

Derweil werden Fußballspieler zu horrenden Summen verschachert.

Die einen haben keine Ahnung was sie ihren Kindern am nächsten Tag zu essen geben sollen, während in unseren Konsumtempeln täglich Tonnen über Tonnen an Lebensmitteln im Müll landen, und wenn Menschen beim so genannten Containern erwischt werden, werden sie bestraft.

Nein, ich will hier nun keinen Neid auf die Menschen schüren, die in ihrem Reichtum ertrinken könnten, ich fordere ihre Solidarität!

Wählt Parteien, in das Europa-Parlament, und Personen in den Landtags- und Kommunalwahlen, denen Ihr zutraut, dass sie wirklich etwas ändern wollen.

Ich rede nun nicht von den ganz Linken, die sind auch nicht besser als die ganz Rechten.

Sucht Euch aus den Parteien die aus, welche Euren Einstellungen und Hoffnungen am nächsten kommt.

Niemand kann Euch eine Garantie geben, dass es bald Veränderungen zum Besseren geben wird, das kann auch ich nicht.

Doch gebt unseren Kindern und Enkeln wenigstens die Hoffnung und den Glauben daran, dass wir alten Säcke nicht nur an uns denken, sondern auch an sie.

Wollen wir unseren Nachkommen eine zerstörte Welt hinter lassen, welche wieder von Kleinstaaterei, Hass, Neid und Gier beherrscht wird?

Gestern darf sich nicht wiederholen, und die Zukunft müssen wir im Jetzt gestalten, für uns, unsere Nachkommen und die ganze Welt.

Wer ein Europa möchte, in welchem allen Menschen geholfen, und nicht zugesehen wird, wie unzählige auf ihrer Flucht vor Krieg, Elend, Hunger, Sklaverei und Tortur flüchten, kann nicht ernstlich daran denken, eine nationalistische, hasserfüllte Partei oder deren Vertreter zu wählen.

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