Für Renate

© By Fridolin Wirbelwind

Es war Ende der 1980er, als ich mit Renate auf Tour war.

Wir trampten von Ulm nach Habmurg.

Eines Tages trafen wir einen Fahrer, welcher nach Südfrankreich unterwegs war. Da es uns egal war, wo wir ankommen würden, fuhren wir mit.

Weil Petra nicht mit dem Typen ins Bett gehen wollte, warf er uns dann raus. Mitten im Nirgendwo bauten wir unser Zelt auf, kochten unser Abendessen und gingen dann in unser Zelt.

Am nächsten Morgen wurden wir ganz lustig geweckt. Einige Pferde wieherten und zupften am Zelt. Doch es war lustig. Die Tiere waren sehr neugierig auf uns Zweibeiner. Als wir unser Lagerfeuer wieder anfeuerten, waren die Pferde etwas irritiert. Doch sie liefen nicht davon. Sie hatten wohl Erfahrungen mit Menschen. Da die Tiere dort ja halbwild aufwachsen, sind diese ja auch nicht für Reiter geeignet. Doch Renate durfte auch auf diese Tiere rauf. Ich war niemals ein Reiter, doch sogar ich durfte auf einen Hengst, um ihn zu reiten. Wenn ich ehrlich bin, dann hatte ich wahnsinnige Angst, doch unser Hund begleitete mich, und Renate.

Naja, auf jeden Fall, war der Hengst ein toller Freund.

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