Kleine Zusammenfassung von der Party!

© By Fridolin Wirbelwind

Bis zu dem Moment wo alles etwas neblig wird, es gab sehr gute Getränke!

Zuerst wurde mir erklärt, dass Handys nicht erlaubt sind, wir sollten uns gefälligst miteinander unterhalten.

Alle Telefone wurden eingesammelt, wie auch die Autoschlüssel.

Fotos wurden mit einer Analogkamera gemacht, bin gespannt, wie oft die mich in peinlichen Situationen erwischt haben.

Nachdem ich dann geschminkt wurde, das Make-Up habe ich leider nicht vertragen und musste mich nach etwa einer Stunde abschminken.

Die Gastgeber kamen aus den USA und man konnte das auch sofort erkennen, sogar das WC war dekoriert.

In der Diele war ein große Buffet aufgebaut. Für jeden Geschmack etwas dabei. Da war ich dann schon überrascht, dass die vegetarischen Gerichte zuerst alle waren.

Nach einiger Zeit fanden gute Gespräche statt. Keine Politik, keine Feminismusdiskussionen und Null SUV-Unterhaltungen.

Mich haben die Gastgeber vorgestellt als, einen PC-Fachmann der nun im Ruhestand ist und ehrenamtlich als Notfallhelfer in verschiedenen Bereichen tätig ist.

Das waren die Starter für gute und auch lustige Unterhaltungen.

Als ein Herr meinte mich auf meine politische Einstellung ausfragen zu wollen, lehnte ich dankend ab und meinte, dass ich nur hier wäre, weil ich mich amüsieren möchte.

Thema erledigt.

So gingen unser Gespräche dann in die Richtung, welche PC-Probleme wohl lustig sind.

Der Spitzenreiter war: Dass viele Probleme mit Druckern erlebt haben. Bei einer Person funktioniert er und bei der nächsten eben nicht.

Nummer zwei war, das Problem mit Netzwerken.

Als es dann so etwa 23 Uhr wurde, ich mein drittes Glas trockenen Rotwein hatte, kam der Gastgeber an und brachte mir einen Longdrink. Eigentlich trinke ich ja nix das mehr als 10% Alc enthält, aber der war super. Southern Comfort mit Granatapfelsaft und Limone. Drin schwammen Augäpfel als Eiswürfel. Der war leider zu gut!

Als ich dann von Gruppe zu Gruppe weiter ging, war da eine Frau, welche sofort meine Aufmerksamkeit erregte. Über das Alter einer Frau spricht man nicht, aber sie war kein Teenager mehr. Etwa so groß wie ich, kurvig aber nicht übergewichtig. Sie hatte rote Haare, natura, leicht gestylt und soweit ich sehen konnte, überall kleine Sommersprossen. Einfach richtig süß. Mein Gastgeber stellte uns vor und meinte, dass sie aus Irland ist und kein Deutsch sprechen kann.

Ideale Voraussetzungen für einen netten Flirt.

Wir unterhielten uns über vieles, und sie fand, dass mein Englisch noch immer gut wäre. Sie lobte mich, dass ich flüssig reden kann und mein leichter Yankee-Akzent sich für sie sexy anhört.

Ach ja, sie trug ein Wonder-Woman-Kostüm, passte toll zu ihr.

Ich hatte in der Zwischenzeit einen Kassettenrecorder und eine alte Kamera bekommen, und war so als Jimmy Olsen verkleidet.

Wir tranken dann, irgendwann, nur noch aus einem Glas. Das habe ich schon viele Jahre nicht mehr gemacht.

Dann kam der Moment, an dem wir anfingen uns näher zu kommen.

Wir knutschten, einfach rum, als wären wir Teenager auf der ersten Party.

Zuerst gab es nur kleine Küsschen, und Stück für Stück wurden wir mutiger.

Und Nein, mehr war nicht, aber es war unheimlich schön.

Sie brachte mich sogar dazu, zu tanzen, obwohl ich wohl ehre tapsig war, als wirklich ein guter Tänzer.

Nach Mitternacht wurden dann Schmuselieder gespielt. Könnt Ihr Euch noch erinnern wie das in den 1970ern war?

Auch gingen wir immer wieder der Gastgeberin zur Hand, wuschen Gläser ab, spülten Teller und lachten sogar dabei.

Als einige andere Gäste mitbekamen, dass wir uns auf Englisch unterhielten, war bald eine kleine Gruppe zusammen, die sich in dieser Sprache verständigte.

You look like, as an old couple. How long are you related?“ Solche Fragen wurden uns gestellt, und alle waren überrascht, dass wir uns erst an diesem Abend kennen gelernt haben.

Wir hatten Spaß, redeten viel, und es gab nur Happiness, bis auf die eine oder andere Person, welche ein WC belegte, weil sie zu viel getrunken hatte.

So gegen vier Uhr Morgens wurden die meisten etwas müde. Für meine neue Bekannte und mich gab es ein Extra-Zimmer, nur für uns. Doch wir waren so happy, dass nix weiter passierte. Wir kuschelten und schliefen Arm in Arm ein; so sind wir dann auch aufgewacht, gegen 8 Uhr.

Zum Frühstück gab es Jede Menge Kaffee, Brötchen, Rollmops, den meine Bekannte gar nicht kannte, Marmelade, Wurst und Käse. Leider musste ich gegen 10 Uhr gehen, da ich ja einen Bekannten treffen wollte, der mir einige PCs vorbei bringen würde.

Leider habe ich vergessen sie nach ihrer Telefonnummer zu fragen. Vielleicht fragen ja die Gastgeber bei ihr nach, ob sie mich noch einmal treffen möchte. Ich würde mich sehr freuen.

Dazwischen noch kurz auf dem Standesamt vorbei gesehen, und bemerkt, dass ich die Daten verwechselt habe.

Ach ja, mein Handy habe ich mitgenommen, aber leider die falschen Schlüssel. Nun sitze ich hier vor dem Haus, warte auf meinen Bekannten und die Gastgeber versuchen heraus zu finden, wer meine Schlüssel hat und selber nicht in seine Wohnung kann.

Aber um es kurz zu machen, die Party war so toll, und ich hatte nur eine Panikattacke.

PS: Es wird nicht viele Fotos geben, da auch Personen des öffentlichen Lebens privat anwesend ware.

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