Eine Geschichte aus den 90ern, oder wie ein Mensch sein sollte!

© By Fridolin Wirbelwind

Also um es zu erklären, ich habe keine eigenen Kinder.

Die Frau mit der ich elf Jahre meine Lebens verbracht habe, hatte einen Sohn. Ich habe ihn und seine Mama geliebt.

Eines Tages, es war im Advent, als mein Bubi fragte, warum es Menschen gibt die auf der Straße leben. Wir haben oft und lange darüber geredet. Doch er kam, damals gerade 5 Jahre alt, zu dem Schluss, dass manche Menschen eben Glück haben und andere leider nicht.

Da es in Nürnberg immer Obdachlose gab, und ich damals gutes Geld verdiente, bat er mich immer um Geld um es einem Bettler zu geben, und immer wenn er einem Menschen Geld gab, hatte er Tränen in den Augen. Es gab Tage, da spendete er 100,- oder mehr, ich fand das toll.

Eines Tages im Dezember meinte er, dass er keine Geschenken haben möchte, wenn wir nicht vorher am Bahnhof die Obdachlosen beschenken würden. Seine Mama war katholisch, ich Atheist.

Solange seine Mama und ich zusammen waren gingen wir am hl. Abend immer zum Bahnhof, verschenkten Decken, warme Kleidung, Tierfutter, kochten für diese Menschen und versuchten für einige Tage ein Dach über dem Kopf zu besorgen.

Dieser junge Mensch hat wohl mehr Menschlichkeit bewiesen als die meisten von uns.

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