Wie Bekannte zu Freunden wurde! Gerne RT, da Freundschaft wertvoll ist!

© By Fridolin Wirbelwind

Okay, etwas das mir gerade einfiel.

Früher, als ich noch öfter ausging, redete ich ja gerne mit allen Leuten.

Mit einigen war es nur ein Small Talk, mit anderen unterhielt ich mich auch etwas intensiver.

Mit wenigen tauschte ich dann auch die E-Mail Addy aus und mit noch weniger Menschen die Telefonnummer.

Eines Tages ging ich durch die Innenstadt, als mir ein Bekannter über den Weg lief. Wir begrüßten uns herzlich und gingen auf einen Kaffee. Zuerst unterhielten wir uns über das Tagesgeschehen, bis der Bekannte mich direkt ansprach.

Sag mal, geht es dir nicht so gut? Siehst etwas blass und gestresst aus?“

Ach geht schon.“

Das glaube ich dir zwar nicht, aber ich will nicht aufdringlich sein. Sollte was sein, hier ist meine Telefonnummer.“

Ich gab ihm dann auch meine und wir gingen unserer Wege.

Nach zwei Tagen klingelte mein Telefon und der Bekannte war dran.

Hallo. Ich wollte einfach mal nachfragen, wie es dir so geht?“

Danke, viel besser. Tat gut zu wissen, dass ich mich melden hätte können. Das war super.“

Ach kein Problem, wichtig ist doch dass ich dir helfen konnte. Du bist ein lieber Mensch. So nebenbei erwähnt habe ich heraus gefunden, dass du auch meine Tochter kennst und sie noch niemals mit deinen Sorgen belästigt hat. Aber da kamen wir nur durch Zufall drauf, weil wir die Handys verwechselt hatten. Wir hoffen, dass du dich meldest wenn du ein Ohr brauchst, mit Frau und Tochter sind hier mindestens 6 Ohren da, die gerne auch zuhören.

Es ist uns auch klar, dass du einen Dickkopf hast und es nur selten zulässt, dass andere Menschen dir helfen. Denke immer daran, manchmal reicht eine SMS um nach Hilfe zu fragen.“

Wir waren fünf Jahre befreundet, bis zu seinem Tod. Seine Tochter lebt in Neuseeland, mit ihrer Mutter und wir schreiben immer noch Mails.

Diese Menschen wurden Freunde, weil sie ehrlich waren, und mir auch gesagt haben, wenn ich mich einmal gehen lies. Es kamen niemals Vorwürfe, sondern stets nur Hilfsangebote.

Wer selber unter Depris leidet, weiß wie schwer es in bestimmten Zeiten ist, sich zu waschen, oder gar den Haushalt zu machen, wird mich verstehen.

Die kamen an, wenn sie merkten dass es mir richtig mies ging, und ehrlich gesagt, waren das oft die einzigen Menschen die ich in schweren Zeiten überhaupt in meine Wohnung lies.

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