Ein Job vor vielen Jahren! Gerne teilen.

© By Fridolin Wirbelwind

Wie ja einige von Euch schon wissen, kam ich viel in der Welt herum.

Ja, ich habe auch viele verschiedene Jobs gemacht.

Als ich vor Jahren auf der Suche nach einer neuen Arbeit war, unterschrieb ich einen Arbeitsvertrag bei einer Zeitarbeitsfirma. Das war noch lange vor dem Mindestlohn.

Mein Einsatzort war in einem Lager für Verlagsprodukte der 50 km entfernt war. Kein ÖPNV also täglich 100 km mit dem Auto.

Mein Lohn lag bei 6,50 € brutto. Dazu musste ich noch Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe von der Firma beziehen. Also im ersten Monat gleich einmal 100 € weniger. Also bekam ich ca. 1040 €uro brutto was ungefähr bei <500 €uro netto lag. Abzüglich der Arbeitskleidung und den Spritkosten blieben mir weniger als 250 €.

Ich arbeitet damals als Kommissionierer und Gabelstaplerfahrer.

Die Firma, welche mich ausgeliehen hatte, machte mir damals ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte.

Nach 10 Tagen kam der Chef an und fragte ob ich nicht interessiert wäre übernommen zu werden. Da in diesem Lager auch mit Hochregal-, und Seitenstaplern, sowie mit Gas- und Dieselstaplern gearbeitet wurde, sollte ich mich verpflichten all diese Scheine zu machen und nebenbei auch noch an den Packstationen sowie als Aufsicht für die Kommissionierer bereit zu sein. Dazu wurde mir ein Lohn angeboten der mir fast den Atem aus den Lungen nahm. 2500€ netto, plus 25% Überstundenzuschlag.

Auch sollte ich mich als Maschinenführer für Versandmaschinen ausbilden lassen, für den die Firma auch die Kosten übernehmen würde.

Damals hielt ich das für eine gute Chance.

Ok, also Geld hatte ich nun wirklich genug. Ich durfte sogar meinen Leonberger mit bringen, der während meiner Arbeitszeit im Büro der Lagerleiterin war.

Was der alles anstellte, ist eine ganz andere Geschichte.

Also ich machte alle Kurse, habe Überstunden geschoben, im November habe ich fast 200 Std. gebuckelt.

Über Weihnachten habe ich dann mit einigen (50) Aushilfen die Inventur gemacht.

Habt Ihr eine Ahnung wie viele einzelne Gesetzesblätter jeden Tag bei so einer Firma versandt werden müssen?

Auch Steuer-CDs und ähnliches musste gezählt werden.

Dann kam die Abrechnung.

Als ich mich beschwerte, und ich mit dem Lohn nicht einverstanden war, wurde mir gesagt, dass ich mir einen Anwalt nehmen könnte.

Leider fiel es mir zu spät auf, dass unser Betriebsrat von der Firma gesponsert wurde und meine Beschwerde nie weiter gegeben wurde.

Ja, damals habe ich dann entschieden mich von der Firma gegen eine Ablöse zu trennen. Die wurde damals eh von der Muttergesellschaft separiert und war daher auch nicht mehr an Tarifverträge gebunden.

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