Dies ist kein Abschiedsbrief, Ihr müsst mich schon noch länger ertragen!

© By Fridolin Wirbelwind

Oh ja, eines Tages wird auch meine letzte Sekunde schlagen.

Doch da ich nicht religiös bin, sehe ich diesem Moment gelassen entgegen. Ich fürchte mich vor keiner Hölle, noch erwarte ich in ein Paradies zu kommen.

Das einzige was ich eventuell befürchte, wäre die Art wie ich sterben werde, aber auch darauf habe ich keinen Einfluß.

Doch ganz egal wie meine letzte Sekunde auch sein mag, der Tod gehört zum Leben dazu wie die Geburt.

Da ich keine Familie habe, wird sich wohl schon wenige Jahre nach meinem Tod niemand mehr an mich erinnern. Mein Gesicht und einige Gedanken werden wohl noch einige Zeit im Internet zu finden sein, aber mein Ich wird wahrscheinlich sehr bald vergessen sein.

Ich hatte ein hartes Leben, es war meistens schwer es auszuhalten. Doch egal was mir auch zu gestoßen ist, ich habe stets versucht menschlich zu bleiben. Sicher gab es auch Momente, in denen ich es nicht wirklich geschafft habe. Das waren diese Augenblicke in denen ich meinen eigenen Anforderungen an mich nicht gerecht wurde. Doch auch dies gehört zu einem Leben, man kann nicht immer alles richtig machen.

Aber auch aus den eigenen Fehlern lernen können ist einfach nur menschlich.

Niemals hielt ich mich für einen Anführer, ich wollte und will nur Menschen dazu ermutigen neue Wege zu suchen, und mit etwas Glück sie zu finden und auch zu gehen.

Wenn ich also eines Tages meine letzte Reise antrete, dann hoffe ich dass einige meiner Ideen und Gedanken überleben werden. Nicht weil ich Ruhm erwarte oder in Geschichtsbüchern eine Fußnote sein möchte, sondern nur weil ich hoffe, dass ich in einigen Köpfen etwas hinterlassen werde.

Als Mensch wollte und will ich nur erreichen, dass alle Wesen auf dieser Erde das Recht auf ein freies und gerechtes Leben haben.

Ob ich gerecht bin, ein Urteil darüber sollten wohl die Generationen nach mir urteilen, wenn sie sich noch an mich erinnern werden.

Sollte ich über mich selber urteilen, dann muss ich wohl sagen, dass ich gute Vorsätze habe, aber manchmal nicht die Kraft habe sie auch durch zu ziehen.

Ich war sicherlich niemals der perfekte Mensch, der ich gerne gewesen wäre, und werde das auch nicht erreichen. Doch weil ich mir bewusst bin, dass weit davon entfernt bin perfekt zu sein, kann ich das auch von keinem anderen Menschen erwarten.

Also werde ich in meinen letzten Gedanken wohl hoffen, dass einige meiner Wünsche von nachfolgenden Generationen umgesetzt werden.

Ich habe soviel Wünsche, die mir sehr viel bedeuten und für die ich jetzt schon versuche zu kämpfen, dass ich nicht sagen kann welcher für mich wohl der wichtigste wäre.

Also entscheidet für Euch selber für welchen meiner Wünsche Ihr Euch einsetzen wollt.

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